Zukünftige Talsperre in Pulheim

Die Stadtwerke Pulheim haben in der Vergangenheit ein Projekt zur Erneuerung und zum Ausbau der Talsperre in Sinthern ins Rollen gebracht. Der Sperre, die sich als vierzehnte Station auf dem Wassererlebnispfad Pulheimer Bach befindet, soll aktuell und in den kommenden Wochen und Monaten eine Art „grüner Saum“ verpasst werden, welcher ihr einen neuen Glanz verpassen soll.

Allgemeine Informationen

Eine Wiesenfläche, die bis zum Ende des Jahres 2019 verpachtet war, wird derzeit von den Rückständen der Nutzer befreit. Dies sind in erster Linie Holzpfähle und weitere Überbleibsel von verschiedenen Zaun- und Agrarkonstruktionen. Es gibt zwei ausschlaggebende Gründe für das Entfernen der Pfähle: Zum einen soll auf der Fläche in Zukunft nur noch Grünlandwirtschaft, also die Nutzung von Gräsern, stattfinden, zum anderen ist auf einer Seite eine Sicherung der Böschung notwendig. Die meisten dieser Pfähle sind mit einem schweren Betonfundament in den Boden eingepflegt worden und müssen deshalb mit schwerem Werkzeug, wie Bagger oder Kränen, entfernt werden.

Verlauf der Arbeiten

Auch in Zeiten von Coronavirus, in der viele Leute zu Hause bleiben müssen und sich die Zeit mit Homeoffice, Fernsehen oder Unibet vertreiben, wird an dem Projekt weitergearbeitet. Wenn die Arbeiten zum Rückbau der Konstruktionen fertiggestellt wurden, wird sich gemeinsam mit anderen Helfern an das „Eingrünen“ der Fläche gemacht. Dabei werden mögliche Löcher in der Wiesenlandschaft gestopft und die Beschaffenheit an einigen Ecken ausgebessert, sodass in der kommenden Zeit ein saftig-grüner Boden entsteht, der für angemessene Zwecke genutzt werden kann. Im Anschluss wird eine Böschung, die sich am Rande der Fläche befindet, durch eine Mischung aus Löss und Lehm stabilisiert. Wenn die Stabilisation abgeschlossen ist, wird auch diese Böschung komplett bepflanzt. Dadurch wird das Bild der Grünfläche abgeschlossen.

Ausblick

In den kommenden Wochen wird man die ersten Ergebnisse der Arbeiten sehen können, die bis Ende April 2020 abgeschlossen sein sollen. Im Laufe der kommenden Jahre wird die Fläche dann zugewachsen sein.